1. Erlaubnis und Ausbildung prüfen
Wer Immobilien gewerblich vermittelt, braucht in Deutschland eine Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung. Seriöse Makler nennen Erlaubnis und zuständige Behörde offen im Impressum.
Schauen Sie dort nach. Fehlt die Angabe, fragen Sie nach.
2. Provision offen besprechen
Die Maklerprovision fällt in der Regel nur an, wenn der Verkauf zustande kommt. Wie hoch sie ist und wer sie zahlt, sollte vor der Beauftragung schriftlich feststehen.
Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern gilt seit Dezember 2020 eine gesetzliche Regelung zur Aufteilung zwischen Verkäufer und Käufer. Lassen Sie sich im Einzelfall erklären, was für Ihre Immobilie gilt.
Fragen Sie außerdem nach: Gibt es Zusatzkosten, etwa für Fotos, Exposé oder Anzeigen?
3. Auf die Vertragsart achten
Beim Maklervertrag gibt es unterschiedliche Modelle:
- Einfacher Maklerauftrag: Sie dürfen weitere Makler beauftragen und selbst verkaufen.
- Alleinauftrag: Nur ein Makler vermarktet, Sie dürfen aber selbst einen Käufer finden.
- Qualifizierter Alleinauftrag: Nur ein Makler, strengere Pflichten für Sie.
Prüfen Sie Laufzeit und Kündigungsfrist. Lange Bindung ohne klare Leistung ist ein Warnsignal.
4. Erreichbarkeit testen
Schon beim ersten Kontakt sehen Sie, wie jemand arbeitet. Meldet sich der Makler zügig? Beantwortet er Fragen konkret?
Fragen Sie auch, wer bei Urlaub oder Krankheit übernimmt. Bei S&S begleiten Sonja und Samira Verkäufe gemeinsam. Es gibt also immer eine Ansprechpartnerin.
5. Vermarktung und Referenzen ansehen
Wie präsentiert der Makler andere Objekte? Achten Sie auf Fotos, Exposé, Beschreibung und die Auswahl der Portale.
Fragen Sie nach echten Referenzen und Kundenstimmen. Auf unserer Seite „Erfolgreich verkauft“ zeigen wir Beispiele aus der Region.
6. Auf den persönlichen Eindruck hören
Ein Verkauf dauert oft mehrere Wochen oder Monate. Sie sollten jemanden wählen, dem Sie vertrauen und mit dem Sie offen reden können.
Vergleichen Sie lieber zwei oder drei Gespräche, statt nur nach der höchsten Preisvorstellung zu entscheiden. Ein zu hoch angesetzter Preis kostet am Ende Zeit.
Checkliste: Diese Unterlagen helfen beim Start
- Grundbuchauszug
- Flurkarte und Lageplan
- Grundrisse und Wohnflächenberechnung
- Energieausweis
- Nachweise über Modernisierungen und Rechnungen
- Bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan
Fehlt etwas, besorgen wir es gemeinsam mit Ihnen. Für ein erstes Gespräch brauchen Sie nicht alles. Mehr dazu im Beitrag „Unterlagen für den Immobilienverkauf“.