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Ratgeber · Unterlagen & Recht

Diese Unterlagen brauchen Sie für den Immobilienverkauf.

Käufer wollen Fakten sehen, bevor sie ein Angebot machen. Je vollständiger Ihre Unterlagen sind, desto schneller läuft der Verkauf. Hier die wichtigsten Dokumente und woher Sie sie bekommen.

Stand: Oktober 2026 · Lesezeit ca. 4 Minuten

Für jede Immobilie

Diese Dokumente brauchen Sie in der Regel immer:

  • Grundbuchauszug: Er zeigt Eigentümer, Belastungen und Rechte. Sie beantragen ihn beim zuständigen Grundbuchamt beim Amtsgericht.
  • Flurkarte (Liegenschaftskarte): Sie zeigt Lage und Grenzen des Grundstücks. Erhältlich beim Katasteramt.
  • Grundrisse und Wohnflächenberechnung: Käufer wollen wissen, wie viel Platz sie bekommen. Alte Baupläne helfen oft weiter.
  • Energieausweis: Er ist beim Verkauf Pflicht (siehe unten).
  • Nachweise zu Modernisierungen: Rechnungen und Belege zu Heizung, Dach, Fenstern oder Bad zeigen, was investiert wurde.

Der Energieausweis

Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet Verkäufer, Interessenten einen Energieausweis zugänglich zu machen. Das gilt spätestens bei der Besichtigung. Bei Vertragsabschluss übergeben Sie dem Käufer den Ausweis oder eine Kopie.

Auch in Immobilienanzeigen müssen bestimmte Energiekennwerte stehen. Es gibt zwei Arten, Verbrauchs- und Bedarfsausweis. Welche bei Ihnen möglich ist, hängt vom Gebäude ab.

Der Ausweis ist zehn Jahre gültig. Prüfen Sie früh, ob Ihrer noch gilt.

Zusätzlich bei Eigentumswohnungen

  • Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen
  • Wirtschaftsplan und letzte Jahresabrechnung
  • Höhe von Hausgeld und Instandhaltungsrücklage
  • Informationen zu beschlossenen oder geplanten Sanierungen

Diese Unterlagen bekommen Sie in der Regel von der Hausverwaltung. Käufer prüfen sie genau, weil sie viel über künftige Kosten verraten.

Zusätzlich bei Häusern und Grundstücken

  • Baugenehmigung, Bauzeichnungen und Baubeschreibung, falls vorhanden. Bei fehlenden Unterlagen hilft oft das Bauamt.
  • Nachweise zu Anbauten, Dachausbau oder Umbauten
  • Bei Erbbaurecht: Erbbaurechtsvertrag
  • Bei Hanglage, Altlastenverdacht oder besonderer Nutzung: weitere Auskünfte der Behörden

Wenn die Immobilie vermietet ist

  • Mietverträge
  • Nachweis der aktuellen Miete und Mietzahlungen
  • Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre
  • Kautionsnachweis

Was, wenn etwas fehlt?

Das kommt häufig vor, besonders bei älteren Häusern oder geerbten Immobilien. Die meisten Unterlagen lassen sich nachbeschaffen.

Für ein erstes Gespräch brauchen Sie nichts davon. Sonja und Samira sagen Ihnen, was wirklich nötig ist, und helfen bei der Beschaffung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ist keine Rechtsberatung. Welche Unterlagen im Einzelfall nötig sind, hängt von Ihrer Immobilie ab. Stand: Oktober 2026.

Als Nächstes

Ihre Immobilie als Nächstes?

Dann sprechen wir erstmal über Ihre Immobilie.

Lieber direkt anrufen?info@dasmaklerinnenduo.de